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Als
ich die ersten "Japanischen Fesselungen" gesehen habe - auf Bildern,
die damals in irgend welchen "Schundheftchen" (ja, so alt bin
ich schon) gezeigt wurden - hätte ich diese Technik auch gerne nachgemacht.
Aber leider gab es damals das Internet noch nicht bzw. als es dann langsam
allgemein zugänglich wurde, hat man leider keine Anleitungen gefunden,
wie diese Bondages aufgebaut sind.
So mußte man sich im
Prinzip durch Versuche selbst "herantasten" - Misserfolg und die
"Frustration" waren somit vorprogrammiert - und ich habe damals
recht schnell die Lust daran verloren, obwohl - wie ich heute weiß
- manchmal nur ein kleiner "Kniff" gefehlt hat.
Auch wenn wir uns nur laienhaft
mit Bondage beschäftigen und meine Kenntnisse Lichtjahre hinter der
Perfektion und Erfahrung bekannter deutscher Bondagemeister zurück
bleiben, so sind sie vielleicht doch dem Einen oder Anderen eine kleine
Hilfe, sich dieser wunderschönen Variante des BD/SM anzunähern
und auch die ersten Schritte zu wagen.
Auf alle Fälle wünschen wir viel Spaß und noch mehr
Lust beim Probieren.
Die Meinung geht selbst bei
den Meistern der Bondagekunst stark auseinander, ob man ein bestimmtes Bondage
mit nur einem - entsprechend langem - Seil ausführt, oder ob man besser
mehrere kurze Seile nimmt. Ich denke aber, dass man sich mit mehreren kurzen
Seilen - besonders am Anfang - vermutlich etwas leichter tut. Wir haben
mit mehreren kurzen Seilen auf alle Fälle sehr gute Erfahrungen gemacht.
Wenn auch die Bondages mit
Hanf- oder Juteseilen wesentlich schöner anzuschauen sind, verwenden
wir für die Workshops rotes bzw. schwarzes Bondageseil (60% Synthetik,
40% Baumwolle) von 6mm Durchmesser, da hiermit die einzelnen Seillagen und
-führungen deutlicher sichtbar sind.
Um die "Schritt-für-Schritt-Anleitung"
aufzurufen, einfach auf das jeweilige Bild klicken. Um die Beschreibung
der Workshops etwas einfacher zu gestalten, gehen wir davon aus, dass es
sich bei unserer/m Sub um eine weibliche Person handelt und wir so in den
Workshops von "der Sub" reden. |
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Die
Handgelenk-Fessel
...
... ist eine sichere und ästhetische Art, die Hände unserer/es
Sub zu fixieren.
Und sie kann genau so an den Fußgelenken angewendet werden. |
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Die
Perlen (Shinju)
Hierbei handelt sich um ein
Brustbondage, da Shinju im
Japanischen "Perlen" bedeutet, womit in diesem
Zusammenhang die Brüste gemeint sind. Für die hier
vorgestellte Version werden drei Seile verwendet, wobei
man das Shinju natürlich auch mit einem langen Seil
herstellen kann.
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Die
Kirsche (Sukaranbo)
Für dieser Grundform
werden wieder drei Seile benötigt.
Es handelt sich hierbei um eine Art Keuschheitsgürtel.
Die drei Seile bilden so optisch die grobe Form einer
Kirsche nach, welche im japanischen Sprachgebrauch
Sukaranbo genannt wird.
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Der
Körper (Karada)
Bei diesem Bondage - aufgebaut
auf Shinju und Sukaranbo -
handelt es sich um ein optisch sehr schönes Körperbondage
(Japanisch = Karada). Durch die Knoten und die Stellen, an
denen sich die Seile kreuzen, werden die Akupressurpunkte
gereizt und angeregt.
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Das
Gebundene Karada
Dieses Bondage ist genau
so aufgebaut wie das "originale"
Karada. Allerdings kommen hier keine direkten Knoten zum
Einsatz und kann so noch besser und unauffälliger unter
der Kleidung getragen werden.
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Das
Seilkorsett ...
... kann als Alternative oder Variation
zum Karada gesehen
werden. Allerdings hinterläßt diese Art des Bondage mehr
das Gefühl eines Korsetts und wirkt nicht so intensiv
auf die Akupressurpunkte, wie dies beim Karada der Fall ist.
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Auf Grund einer Gelenkoperation
an meiner Sub sind Bondagespiele leider nur noch in einem sehr eingeschränkten
Rahmen möglich geworden. Somit können die noch geplanten Workshops
leider nicht mehr fortgesetzt werden.
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