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Das
Shinju - wörtlich mit "Perlen" übersetzt - stellt
eine der drei wichtigsten und bekanntesten Grundformen des Bondage dar.
Richtig angewendet, bietet dieses Oberkörperbondage vielerlei Arten
von Variationen oder Ergänzungen. Es kann sowohl mit einem einzigen,
langem Seil gebunden werden, aber man kann auch drei kürzere Seile
für jeden Seillauf verwenden. In dem Fall, dass drei kurze Seile verwendet
werden, bietet sich als Knoten der Schinju weave an, da er nicht
so stark aufträgt wie ein normaler Knoten.
In seiner Grundform
- wie im Workshop beschrieben - kann das Shinju ohne Schwierigkeiten
unter der Kleidung getragen werden. Andernfalls ist es möglich, die
Seile über die Oberarme laufen zu lassen, oder die Hände mit einem
vierten Seil hinter dem Rücken an einer Taillenbindung zu befestigen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die vor dem Körper zusammengebundenen
Hände über den Kopf nach hinten zu ziehen und ebenfalls an den
unteren Windungen zu befestigen. Diese Variation bietet den Vorteil, daß
dadurch der Busen noch besser dargestellt wird.
Die Wirkung und
Variation des Shinju kann sich von einer sinnlichen Sensibilisierung
der |
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| Brüste
und Nippel durch vaskuläre Einschränkung, über das Erstellen
eines stabilen Brustgeschirres, welches dann bis |
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zu
einem vollen Hängebondage ausgebaut werden kann.
Die Seile liegen auf den Rippen des Brustkorbes sowie den Schultern, heben
die Brüste an und schnüren sie ein. Um den Druck und die Position
der Seile aufrecht zu erhalten, werden sie auf dem Brustbein und eventuell
an den Seiten gesichert.
Dieses Bondage muss nicht übermäßig
fest gebunden sein, um effektiv zu sein. Die Spannung läßt sich
sehr komfortabel durch das über die Schultern verlaufende Seil justieren.
Es darf nicht vergessen werden, dass durch dieses Bondage der Brustkorb
und damit die Atmung eingeengt werden kann. Deshalb ist ein sicheres und
vorsichtiges Arbeiten unbedingt notwendig. Außerdem ist immer auf
Anzeichen von Angst oder gar Panik beim passiven Partner zu achten.
Für das Shinju
benötigen wir ein langes Seil mit einer Länge von ca. 11,00 mtr.
oder drei kurze Seile mit den Längen von 5,00
mtr, 4,00 mtr. und 3,50 mtr. Die Seillänge ist natürlich für
jede Sub individuell entsprechend ihrer Konfektionsgröße zu ermitteln.
Unsere Maßangaben beziehen sich auf Konfektionsgröße 38/40.
Für unseren Workshop verwenden wir die Variante mit einem langem Seil. |
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Bevor
das Bondage begonnen wird, ist es sehr sinnvoll, den Oberkörper der
Sub ein wenig zu streicheln. Zum Einen ist dies eine sehr schöne, intime
zärtliche Einleitung in das, was da kommen wird. Auf der anderen Seite
kann man sich mit der Anatomie des Brustkorbes des passiven Partners vertraut
machen. Das Shinju muss unbedingt auf den Rippen verlaufen und darf auf
gar keinen Fall über den Rippenbogen in den Bauchraum rutschen. Das
Zwerchfell könnte sich nicht mehr ausdehnen, wodurch die Atmung stark
eingeschränkt würde. |
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Das Seil wird genau auf der
Hälfte gefaltet und die sich ergebende Schlaufe ist der
Beginn unserer Arbeit. Sie liegt auf dem Rücken leicht neben der Wirbelsäule.
Das laufende Ende wird zunächst einmal um den Oberkörper der Sub
- direkt unter der
Brust - geschlagen, die Enden des laufenden Seiles durch die Schlaufe gefädelt
und
straff gezogen - jedoch so, dass noch ein Finger leicht zwischen Körper
und Seil
geschoben werden kann.
Nun wird das Seil in entgegen
gesetzter Richtung noch einmal um den Oberkörper |
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herumgeführt,
so dass insgesamt vier Seillagen
unterhalb der Brust liegen. |
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Das laufende Ende des Seiles
wird nun auf dem
Rücken durch das Auge gezogen, das sich durch
die Rückführung der zweiten Seillage ergab.
Wer möchte, kann das Seil hier mit einem
Knoten fixieren.
Anschließend wir das
Seil - wiederum in der entgegen
gesetzten Richtung - um den Brustkorb herum geführt.
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In unserem Beispiel wurde das Seil ohne Fixierung
durch einen Knoten weitergeführt und so kommt die
erste Seillage oberhalb der Brüste wieder zurück
auf den Rücken der Sub. |
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Das ankommende Seil wird unter dem
abgehenden Seil durchgeführt und
durch entsprechenden Zug die gewünschte
Spannung aller Seile erzeugt. Es sollten noch
die Finger der flachen Hand zwischen Seil und
Körper Platz finden.
Nun kann das Seil noch einmal
in entgegen
gesetzter Richtung um den Körper geschlungen
oder ohne diese weitere Windung fixiert werden.
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Mit der linken Hand wird das Seil auf Spannung
gehalten und das laufende Ende über alle
vorhandenen Windungen nach unten geführt,
wodurch sich am oberen Ende des Seiles eine
neue Schlaufe bildet. Dann wird das Seil unter
allen Windungen hindurch geführt, durch die obere
Schlaufe gefädelt und hindurchgezogen.
Jetzt den Knoten einfach
zusammen ziehen und der
erste Teil des Shinju ist geschafft.
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Und so sieht die erste Hälfte des Shinju von vorn
aus,
in diesem Fall mit zwei Seillagen oberhalb der Brust.
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Das Seil wird über eine Schulter bis
zum Brust-
bein geführt. Dabei läuft das Seil über die
Seillage, die oberhalb der Brust den Oberkörper
umspannt, während es hinter der Seillage ge-
führt wird, die unterhalb der Brust verläuft.
Beim klassischen Shinju
läuft das Seil einfach
um die untere Seillage herum und dann über die
zweite Schulter zurück zum Rücken. So wird die
untere Seillage sicher in ihrer Position gehalten. |
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Wie auch immer, wir lieben es, die Sensitivität der
Brüste noch ein wenig zu steigern, indem die Brust
ein wenig mehr "gequetscht" wird.
Deshalb wird das von der
Schulter kommende Seil
bei unserer Variation auch hinter beiden quer
um die Brust laufenden Seillagen geführt.
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Unterhalb der Brust wird wieder eine Schlaufe
gebildet, das Seil einmal gedreht und hinter
den beiden quer verlaufenden Seillagen wieder
nach oben geführt.
Dann wird das laufende Seil
wieder nach unten
und durch die sich unter der Brust befindliche
Schleife gezogen. |
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Je nach dem, wie stark die Seile nun
zusammen gezogen werden, kann der Druck
auf die Brüste gesteuert werden.
Die Sensitivität der
Brüste wird durch
diesen Druck stark intensiviert und gesteigert.
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Das Seil kann jetzt über die linke Schulter
zurück auf den Rücken geführt und dort unter
allen Seillagen durchgezogen werden.
Durch entsprechende Spannung
werden die
Brüste jetzt noch mehr oder weniger angehoben. |
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Wird nun der Knoten beendet, sollte
man sich sehr
genaue Gedanken darüber machen, welche Positionen
die Sub mit diesem Bondage noch einnehmen soll.
Da der sich so ergebende
Knoten relativ dick ist,
sollte die Sub auf keinen Fall auf den Rücken gelegt
werden. Unter Umständen könnte hierbei eine
Schädigung der Wirbelsäule auftreten.
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