zurück zur "Übersicht Bondage-WorkShop"
Diese Form des Karada unterscheidet sich vom Aufbau her nicht von der im vorherigen Workshop durchgeführten Variante.

Der wesentliche Unterschied ist, dass diese Form - bis auf den Abschluss - ohne jegliche feste Knoten auskommt, die beim Tragen auf den Körper drücken und schmerzhaft werden könnten. Durch weite, offene Seilwindungen ergibt sich auch optisch ein deutlich abweichendes Bild. Und es kommt dem Muster eines Schildkrötpanzers (Kikkou) deutlich näher, als die vorherige Variante.

Allerdings werden für diese Variante des Karada zwei Seile von jeweils ca. 11,00 mtr. benötigt, bzw. ein sehr langes Seil von etwa 22,00 mtr.
In unserem Workshop bilden wir die Variante mit zwei Seilen nach, da vielleicht nicht jeder über ein einzelnes Seil der notwendigen Länge verfügt.
Wer diese Länge Seil doch zur Verfügung hat, muss dieses einfach zweimal in der Mitte falten, um insgesamt 4 gleich lange Seilstränge zu erhalten.
zum "Bilderworkshop" mit grossen Bildern wechseln

Nachdem wir die Mittelpunkte unserer beiden Seile gefunden und wieder die
bekannte Schlaufe gelegt ist, werden beide Seile einfach an den Schlaufen
ineinander gehakt ...


... und locker um den Nacken unserer Sub gelegt.
Die Seile dürfen nicht stramm um den Hals der
Sub gelegt werden, sondern sollte etwa 10 bis
15 Zentimeter unter dem Nacken hängen.

So läuft nun jeweils eine Seillänge über jede
Schulter des passiven Partners.
zum "Bilderworkshop" mit grossen Bildern wechseln


Am Brustansatz - ca. eine Handbreit oberhalb
der Brustwarzen - werden nun beide laufenden
Seile mit einem einfachen Überhandknoten ver-
schlungen, so dass sich die nebenstend abge-
bildete Form ergibt.
zum "Bilderworkshop" mit grossen Bildern wechseln






Ein zweiter Überhandknoten wird direkt am
unteren Brustansatz geschlagen ...
zum "Bilderworkshop" mit grossen Bildern wechseln


... und die weiteren zwei "Knoten" liegen auf dem
Bauchnabel sowie auf dem Schambein, knapp
oberhalb der Klitoris.
zum "Bilderworkshop" mit grossen Bildern wechseln


N
un werden alle vier laufenden Seilenden wieder
durch den Schritt zum Rücken der Sub geführt.
Es scheint sehr viel Seil zu sein, welches wir hier
noch übrig haben, doch das Seil wird schneller zu
Ende gehen, als wir es im Moment denken.
zum "Bilderworkshop" mit grossen Bildern wechseln


E
ine beliebte Variante ist es, die laufenden Seile
einfach entlang der Wirbelsäule zu der Schlaufe
im Nacken zu führen.

Doch tun wir noch etwas für die Optik und fügen
an den gleichen Stellen wie auf der Vorderseite
- mit Ausnahme des "Knotens" auf dem Schambein -
wieder drei lockere Überhandknoten in den Seillauf ein.
zum "Bilderworkshop" mit grossen Bildern wechseln
zum "Bilderworkshop" mit grossen Bildern wechseln


N
achdem alle vier Seilstränge durch die große Schlaufe
im Nacken der Sub geführt wurden, teilen sich die Seile
und zwei Stränge führen nach links, zwei nach rechts.

Diese werden unter der linken und rechten Achsel
nach vorn geführt und durch das Auge zwischen
erstem und zweiten Knoten gefädelt.
zum "Bilderworkshop" mit grossen Bildern wechseln


Z
urück auf den Rücken, die Seile durch das
Auge zwischen oberem und unteren Knoten
und wieder nach vorn - unterhalb der Brust -
und noch einmal durch das Auge zwischen
erstem und zweitem Knoten.
zum "Bilderworkshop" mit grossen Bildern wechseln




S
o werden die laufenden Seile immer abwechselnd
von den hinteren zu den vorderen Augen geführt
und durchgefädelt, dass sich ein Muster wie in der
nebenstehenden Abbildung ergibt.

Wer auf dem Rücken keine "Knoten" gemacht und
somit dort auch keine Seilaugen hat, führt einfach
das Seil über den Rücken einfach von rechts nach
links, durch das vordere Auge und wieder zurück
nach rechts.
zum "Bilderworkshop" mit grossen Bildern wechseln



S
ind die Seile durch die letzten Augen geführt
worden, muss das Bondage mit einem Knoten nur
noch abgeschlossen und gesichert werden.

Dies geschieht am Besten, indem die Seilenden
einfach um die Rautenseile herum gewickelt werden.
zum "Bilderworkshop" mit grossen Bildern wechseln




U
nd so bietet die Alternative zum "Knoten-Kikkou"
sowohl von vorn ...
zum "Bilderworkshop" mit grossen Bildern wechseln



... als auch von der Seite einen recht
ansprechenden Anblick.
 
zurück zur "Übersicht Bondage-WorkShop"
zum Seitenanfang