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Welche Sub hat nicht schon einmal davon geträumt - und sehr viele haben sich ja dann auch diesen Wunsch erfüllt - in ein enges Korsett eingeschnürt zu sein. Da die Korsetts jedoch nicht gerade günstig zu erwerben sind - und das Schneidern solch eines Teils auch nicht jeder beherrscht - möchten wir an dieser Stelle eine kleine Alternative zum "klassischen Korsett" vorstellen, die sich auch noch jeder Körpergröße problemlos anpasst.

Einzige Voraussetzung für diese Art des Bondage ist, dass man durchgehen Seile mit dem gleichen Umfang verwendet.

Seile mit einem Durchmesser von 8mm sind für die Hautoberfläche ideal, wobei dann die Knoten jedoch sehr groß ausfallen und sich nicht mehr so leicht verstecken lassen. Ansonsten lassen sich beliebige Seilarten und -farben verwenden, die verfügbar sind und eine - im Auge des Betrachters liegenden - schöne Optik ergeben.
Vorteilhaft ist es jedoch, wenn jedes Seil so lang ist, dass es fünf bis sechs mal um den Körper geführt werden kann.

Wir verwenden für dieses Seilkorsett Seile mit 6mm Durchmesser in den Farben schwarz, rot und weiß.
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Grundlage der Seilkorsage bildet das Shinju, welches in seiner einfachsten Form
gebunden absolut ausreichend ist.

Es spricht aber auch nichts dagegen, die Variante für die gesteigerte Brustsensitivität
als Basis heranzuziehen. Einfach ganz nach Belieben.



Das erste Seil wird wieder halbiert, die Schlaufe
zwischen Körper und unterer Seillage des Shinju
gesteckt und das laufende Seilende dann durch
die Schlaufe gezogen, um Shinju und Korsett
fest miteinander zu verbinden.
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Das laufende Seil wird nun einmal um den Körper
geführt - links oder rechts herum ist egal - und
die Seillage sollte eng neben dem unteren
Brustseil des Shinju verlaufen.



Wieder auf dem Bruskorb angelangt wird
das laufende Seil hinter dem abgehenden
Seil und einmal herum geführt und die
nächste Körperumrundung in engegen
gesetzter Richtung kann beginnen.

Durch entsprechend starken Zug kann die
Enge des Korsetts sehr fein dosiert werden
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Auf dem Rücken der Sub sollten nun vier
glatte Seilreihen zu sehen sein, die dicht
zueinander und eng am Körper anliegen.


Im weiteren Verlauf des Korsetts ist unbedingt
darauf zu achten, dass die einzelnen Seillagen
ganz eng nebeneinander und straff am Körper liegen.

Die Seile dürfen sich nirgends überkreuzen
oder gar ineinander verschlungen sein und
auch die Spannung ist von Lage zu Lage
immer wieder individuell zu regulieren.
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Auf der Vorderseite wird das laufende Seil immer
bis zur Körpermitte geführt, um das abgehende
Seil herum zu führen und die nächste Bahn in
entgegengesetzter Richtung zu binden.

So entsteht ein gewisser "Wellen-Effekt", der
im Ansatz auf dem Bild rechts langsam erkennbar wird.

So arbeiten wir uns also Windung für
Windung langsam den Körper hinunter.


Sollten sich zwischen den einzelnen Win-
dungen doch einmal Lücken bilden, lieber
nocheinmal zurück gehen, aber es ist wichtig,
dass sich ein geschlossenes, durchgehendes
Korsett aus den Seilen ergibt.
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Ups, Seil zu Ende.

Aber keine Panik, es geht eigentlich ganz
einfach weiter.


A
n der Stelle, an der das nächste Seil angesetzt
werden soll, wird das Seilende mit einem ganz
einfachen Überhandknoten zusammen gebunden.

Das neue Seil wird wieder in der Mitte zusammen
gelegt, dass sich wieder die schon längst bekannte
Schlaufe bildet ...
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... die jetzt hinter dem Knoten des zu Ende
gehenden Seiles gelegt wird, das laufende
Ende des neuen Seiles wird durch die
Schlaufe geführt und unsere Runden um
den Körper können weiter gehen.


Und so arbeiten wir weiter, als ob es sich
um das gleiche Seil wie vorher handeln würde.

Wer sich jetzt fragt, was denn mit dem Knoten
passiert, der muss sich noch ein wenig gedulden.
Wir kommen später darauf zurück.

Das Korsett wird so lange in der beschriebenen
Art gewickelt, bis wir die gewünschte Länge
erreicht haben.
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H
at das Korsett die gewünschte Länge erreicht,
wird das Seil - nachdem es unter dem letzten ab-
gehenden Seil durchgezogen wurde - nach unten
geführt und durch den Schritt gelegt.



A
uf dem Rücken verläßt das Seil die Gesäßfalte
und wird zwischen die Seillagen und den Körper
geschoben, um die unteren zwei Seillagen ge-
wunden, wieder nach unten durch die Gesäßfalte
geführt ...
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... und jetzt am gegenüber liegenden Oberschenkel
vorbei wieder nach vorn gezogen.

Bei den Seilführungen durch den Schritt ist unbedingt
auf evtl. vorhandene Piercings zu achten, damit hier
keine Verletzunge auftreten.
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Das laufende Seil wird nun noch einmal
durch die Schlaufe der letzten Seillage, die um
den Körper verläuft, gezogen und das Bondage
kann abgeschlossen werden.

Hierzu werden einfach die Seilenden um das
Seil gewickelt, welches durch den Schritt läuft.


An den Stellen, an denen das Seil durch ein
weiteres Seil verlängert wurde, wird es unter
die anderen Seillagen geschoben uns so ver-
steckt.

Bei den hier benutzten Seilen gelingt das
nicht so perfekt, werden aber Hanf- oder
Juteseile verwendet, sind die Verbindungs-
knoten fast nicht mehr sichtbar.
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Fertig. Jetzt hat sich Dom erst einmal ein kühles
Getränk - natürlich alkoholfrei - verdient.

Eine gute Idee ist es sicherlich, Sub jetzt vor

einen Spiegel zu stellen, damit sie sich in dem
schönen, kleidsamen Korsett bewundern kann
und es nicht nur spürt.

Und auch ein Fotoapparat kann diese Momente

sicher auch gut für die Nachwelt - oder gute
Freunde und Bekannte - dauerhaft festhalten.
Viel Spaß.
 
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