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benötigtes
Material:
2 gehobeltes Leimholz-Bretter 1200 mm x 300 mm x 22 mm
3 Kanthölzer gehobelt 55 mm x 55 mm, je 2100 mm lang
0,75 qm Polsterschaumstoff 30 mm
1 qm Autopolster- oder Kunstleder (Farbe nach Geschmack)
4 Schlossschrauben 70 x 10 mm
4 Ringmuttern 10 mm
4 Unterlegscheiben 10 x 30 mm
16 Ringhaken 20 mm
Ziernägel, Spaxschrauben 8 x 70 mm und 6 x 50 mm
doppelseitiges Klebeband
benötigtes
Werkzeug:
Bohrmaschine mit 4/6/10 mm Holzbohrer, Tacker, Schere,
Kreissäge, Schraubzwingen, Akkuschrauber.
Kosten und Aufwand:
ca. 50,-- Euro und etwa 3 Stunden Arbeitsaufwand
Baubeschreibung:
Um meiner geliebten Sub eine
möglichst umfang- und abwechslungsreiche Behandlung zukommen zu lassen,
hat uns eigentlich immer die geeignete Fläche gefehlt. Die Couch
ist sehr tief und nicht rundum begehbar, der Sling relativ "instabil"
und in der Liebesschaukel kann Subbie überwiegend nur sitzend und
auch nur eine begrenzte Zeit verbringen. Also entschlossen wir uns eine
vielseitig verwendbare, aber auch gleichzeitig relativ "bequeme"
Liegefläche für anva zu bauen. Um dieses "Spielzeug"
auch noch mit geringem Aufwand bewegen und "verstecken" zu können,
berechneten wir die Größe des Liegebrettes mit 120 x 60 cm.
Zunächst
beginnen wir mit dem Rahmen, auf den später die Holzplatte aufgelegt
wird. Aus den Kanthölzern sägen wir insgesamt 5 Rahmenteile
entsprechend der in der Zeichnung angegebenen Maße. Leider benötigen
wir insgesamt 3 Stangen des Kantholzes und haben entsprechend viel Verschnitt,
da wir aus 2 Stangen die benötigten Rahmenteile nicht heraus bekommen
- aber mit dem Restholz lassen sich sicher auch noch ganz interessante
Dinge anfertigen.
Beim Ablängen der Kanthölzer
achten wir auf einen möglichst rechtwinkligen Schnitt, damit später
nicht alles krumm und schief wird. Und damit sind auch schon die wesentlichsten
Holzarbeiten abgeschlossen.
Um die Kanthölzer nun miteinander zu verbinden, kann man verschiedene
Methoden anwenden. Wir haben die Balken auf den Boden gelegt, rechtwinklig
ausgerichtet, mit einem 6 mm Bohrer vorgebohrt und dann die Balken kopfseitig
mit jeweils vier Spax-Schrauben verschraubt - nachdem die Kontaktflächen
noch satt mit Holzleim bestrichen wurden.
Gott sei Dank habe ich die
Abstände zwischen den Spaxen so groß gewählt, damit man
an den
Ecken des Rahmens noch die 10-mm-Löcher für die Aufhängevorrichtung
bohren konnte, ohne auf die Schrauben zu treffen. Aber das war mehr Zufall,
als tatsächlich "geplant". Deshalb würde ich diesen
Weg der Verbindung heute nicht mehr wählen.
Sinnvoller erscheint mir
die Verbindung der einzelnen Balken mit soliden Eisenwinkeln. Wählt
man die Schenkellängen der Winkel entsprechend lang, ergibt sich
daraus ganz automatisch die gewünschte Rechtwinkligkeit. Und die
Stabilität steht meiner gewählten Variante ganz sicher in nichts
nach. Aber man ist ja lernfähig. Und so muss man sich auch keine
Gedanken darüber machen, ob man vielleicht beim Bohren der 10-mm-Löcher
auf eine Schraube trifft.
Nachdem der Rahmen fertig
vor uns auf dem Boden liegt, kommen nun einfach die Leimholzbretter darauf
und werden ebenfalls mit "Spaxen" verschraubt. Auch hier hat
sich als sinnvoll gezeigt, die Leimholzbretter an den Stellen, an denen
die Schrauben eingedreht werden sollen, mit einem 4-mm-Bohrer vor zu bohren.
Nun wird noch von unten an den Enden der 120-cm-Balken jeweils ein Loch
mit dem 10-mm-Holzbohrer durch Balken und Brett gebohrt - hier werden
die Schrauben für die Aufhänge-Vorrichtung später hindurch
gesteckt - und die Holzarbeiten sind beendet.
Somit liegt nun eine stabile
"Behandlungsfläche" für unser Subbienchen vor uns,
welche jetzt eigentlich nur noch optisch aufgewertet und ein wenig gepolstert
werden muss.
Auf die gesamte Liegefläche
wird 3 cm starker Polsterschaumstoff gelegt, mit doppelseitigem Klebeband
fixiert und an den Kanten des Brettes sauber abgeschnitten. An den vier
Ecken, an denen die 10-mm-Löcher gebohrt sind, wird der Schaumstoff
ausgeschnitten, damit die Ringmuttern später fest angezogen werden
können.
Hierüber kann nun das
Material gespannt werden, auf dem sich Subbie "am Wohlsten"
fühlt.
Wir
haben das Brett wieder mit dem von uns geliebten Autopolster-Leder bespannt
- das Material wird auf der Unterseite des Brettes veklebt und festgetackert
- aber es kann natürlich genau so gut Lackstoff oder Latex verwendet
werden. Über den Löchern der Aufhängung wird das Bespannungsmaterial
mit einem kleinen Kreuzschnitt eingeschnitten, von unten die Schlossschrauben
durchgesteckt und die Ringmuttern fest aufgeschraubt.
Für die Fixierung unserer
Sub sollten noch ein paar Befestigungsmöglichkeiten für Karabiner
oder Seile vorgesehen werden. Hierfür werden an den Seiten in den
Holzrahmen in gleichmäßigen Abständen 4-mm-Löcher
gebohrt - auf jeder Längsseite 5 und auf der Schmalseite jeweils
3 - in die dann entsprechende Ringschrauben eingedreht werden.
Mit Ketten wird die gesamte
Konstruktion an der Zimmerdecke aufgehängt, bietet so eine große
Vielfalt an Spielmöglichkeiten und kann sogar - je nachdem, wie Subbies
Beine fixiert werden - einen gynäkologischen Stuhl ersetzen.
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